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Mit Voll-Gas am Niederrhein

Öko-Autos liegen voll im Trend. Dabei hat die Diskussion über mögliche Hybridantriebe der Zukunft erprobte alternative Antriebe der Gegenwart in den Hintergrund gedrängt: beispielsweise Autogas-Systeme. Sie überzeugen gleichermaßen mit geringen Emissionen und niedrigen Verbrauchskosten. Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden und Italien sind Autogas-Systeme fest etabliert, namhafte Hersteller sind in diesen Ländern beheimatet. Das holländische Unternehmen Prins – alternative fuel systems ist in Deutschland Marktführer. In Wesel am Niederrhein hat der deutsche Importeur, die Firma GAS (GunnarAdamServices GmbH), gerade einen großen Schulungs- und Werkstattbereich mit Autogas-Einbaustationen neu eröffnet. Hierfür musste die Bodenausführung in der genutzten Gewerbehalle großflächig ausgetauscht und komplett neu eingebaut werden, da sie den geplanten künftigen Werkstattanforderungen nicht entsprach.

Schwerstarbeit Boden
Auch Königin Elizabeth II. setzt bei ihren Ausfahrten in ihrem Bentley auf einen Autogas-Antrieb. Handelte es sich im Allgemeinen dabei bis vor einigen Jahren noch um spezielle Nachrüstlösungen, werden heute immer mehr Neu-Fahrzeuge direkt ab Werk entsprechend ausgerüstet. Für die Weseler Firma GAS ein interessanter Markt. So übernimmt sie für Hersteller bzw. Fahrzeug-Importeure den kompletten werkseitigen Einbau. Entsprechend hektisch geht es in den neu erstellten Werkstattbereichen zu. Kleine und große Fahrzeuge werden rangiert, Gabelstapler drehen ihre Runden, aber auch mobile Hebebühnen mit hoher Punktbelastung werden bedarfsgerecht verschoben. Für den Boden bedeutet dies Schwerstarbeit. Sein fachgerechter Einbau stellte nicht nur in zeitlicher Hinsicht einige Anforderungen an die ortsansässigen Fliesenleger von Hendricks & Nickel.

Untergrundvorbereitung
Konkret ging es für die Fliesenleger auf dieser Baustelle um die anforderungsgerechte Sanierung von rund 750 qm Bodenflächen in einer bereits bestehenden Gewerbehalle, wobei sie die notwendigen Trockenbauten zur sachgerechten Hallenunterteilung und Elektroinstallationen für die Werkstatteinrichtung gleich mit übernahmen. Doch vor der dem geplanten Neuaufbau des Bodens stand zunächst einmal ein Abriss. Der vorhandene ca. 2 cm starke Walz-Asphalt-Estrich erwies sich für die künftige Werkstattnutzung als nicht ausreichend tragfähig und wurde bis zum Rohbeton mechanisch aufwändig abgetragen. Dabei mussten die Flächen aufgrund der starken Anhaftungen u.a. eines alten Bitumenvoranstrichs mehrfach kugelgestrahlt werden, um später eine sichere Verbundhaftung mit dem Oberbelag zu gewährleisten. Dergestalt vorbereitet konnte nun im nächsten Schritt der neue Bodenaufbau beginnen.

Sachgerechter Aufbau
Zunächst wurde der freigelegte Betonboden mit einer Epoxidharzbeschichtung, ARDEX EP 2000, zweifach grundiert und gegen mögliche Feuchtigkeit abgesperrt. Dabei streuten die Handwerker beim zweiten Materialauftrag zusätzlich satt Quarzsand, ARDEX QS, ein. Dadurch erhielten sie gezielt eine schmirgelpapierartige Oberfläche zur weiteren Haftungsoptimierung der nachfolgenden Bodenausgleichsmasse. Bei dieser vertrauten sie auf den selbstglättenden Dünnestrich ARDEX K 80. Dank seiner Pumpfähigkeit konnte das Material auf dieser großen Fläche innerhalb von 6 Stunden abschnittsweise in einer Schichtstärke von 5 mm schnell und wirtschaftlich eingebaut werden. Beacht-liche 8,5 Tonnen Material wurden dabei verarbeitet. Schon nach 2 Stunden war der Estrich dank seines Ardurapid-Effekts begehbar und gleichermaßen schnell belastbar. Auch der weitere Bodenaufbau erfolgte im System. Zur Verlegung kam eine hoch rutschhemmende Feinsteinzeugfliese von Argelith im Format 10 x 20 cm in 1,6 cm Stärke. Dabei setzten die Weseler Profis auf den Microtec-Flexkleber ARDEX X 78. Damit konnten sie dank seiner Faserverstärkung und hohen Haftkraft auf das sonst in derartig stark belasteten Bereichen übliche Buttering-Floating Verlegeverfahren verzichten. „Dies hätte bei den hier zu verlegenden kleinformatigen Fliesen auch einen enormen Aufwand bedeutet. So aber brauchten wir den Kleber nur am Boden aufzukämmen, dann die Fliesen einzulegen und einzuschieben. Im Ergebnis ergibt dies sofort eine vollflächige Benetzung, ganz ohne Schwimmen im Kleberbett. Damit konnten wir einen ganzen Arbeitsgang einsparen“, so die rückblickende Einschätzung von Andreas Nickel, Geschäftsführer von Hendricks & Nickel. Abschließend verfugt wurden die Flächen mit der schnellen Belastungsfuge ARDEX GK. Der umlaufende Wandanschluss erfolgte mit dem Randdämmstreifen ARDEX TP 50.

Boden bereitet für Neugeschäft
So entstanden in kurzer Zeit anforderungsgerechte, hochbelastbare Böden auf großer Fläche. Im Ergebnis eine auch optisch saubere, starke „Basis“ fürs künftige Neugeschäft – spätestens dann, wenn die Spritpreise an den Zapfsäulen wieder explodieren.

Bautafel

Bauherr:
GAS – GunnarAdamServices GmbH
Rudolf-Diesel- Straße 99 – 101
46485 Wesel
www.gas-autogas.de

Verarbeiter:
Hendricks & Nickel GbR
Frankenstr. 23
46487 Wesel
www.hendricks-nickel.de

Fachberatung:
ARDEX GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 45
58453 Witten
www.ardex.de

Für Rückfragen:
ARDEX GmbH
Andreas Nolting
Tel.: 02302 664-263
Fax: 02302 664-300
E-Mail: nolting(at)ardex.de

 

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