Haus der Gegenwart
München

Haus der
Gegenwart

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Haus der
Gegenwart

Haus der Gegenwart, München

ARDEX PANDOMO überzeugt in allen Anwendungsbereichen

Das zurzeit wohl visionärste Eigenheimkonzept Deutschlands steht in München: das ”Haus der Gegenwart”. Es ist das Ergebnis eines wegweisenden Architekturwettbewerbs, bei dem es um die modernen Formen menschlichen Zusammenlebens ging. Gefordert waren visionäre Entwürfe zum ”idealen” Haus der Gegenwart – ausgelegt für vier Personen, am Rande einer Großstadt liegend, mit einem Budgetrahmen von 250.000 Euro. Prämiert und realisiert wurde der Entwurf der Münchener Architekten Allmann, Sattler, Wappner mit ihrem neuen Typus eines flexiblen, konfigurationsfähigen Wohnhauses.

Modernes Konzept – innovative Materialien
Entstanden ist ein zweistöckiges Gebäude mit 200 qm Nutzfläche, dessen Erdgeschoss aus drei separaten, individuell gestaltbaren Räumen besteht. Von hier führen jeweils Treppen in den ersten Stock, einem großen Quader mit vorgelagerten Terrassen, der den Bewohnern als multifunktionaler Wohnraum dient. Auch in der Innenarchitektur wurden klare, zeitgemäße Akzente gesetzt. Boden-, Wand- und Deckenflächen erscheinen in der gleichen, durchgängig exklusiven Optik. So begreifen Besucher das gesamte Objekt als gestalterische Einheit. Erzielt wurden diese Designeffekte in lichtgrau mit ARDEX PANDOMO einem hochwertigen Dekorsystem zur individuellen, fugenlosen Oberflächengestaltung.

Betraut mit dem anspruchsvollen Projekt dieser Oberflächengestaltung wurde die Zementwerkstatt in München. Das Unternehmen hat sich ausschließlich auf die Herstellung von zementären Oberflächen spezialisiert und sich hier grenzüberschreitend einen Namen gemacht. Professionelles Know-how, welches im Haus der Gegenwart verstärkt beim Fußbodenaufbau im Wohnraum gefragt war. Konstuktionsbedingt neigte der Boden – hier ein Holzboden mit Trockenestrich auf einer Stahlrahmenkonstruktion – unter Belastung zu starken Schwingungen. Spätere Spannungsrisse in der Fußbodenoberfläche waren daher nicht auszuschließen. Ingo Weber, Firmeninhaber der Zementwerkstatt, löste das Problem durch die Einbindung eines mehrschichtigen Armierungsgewebes. Hierzu legte er mit seinem Team zunächst den Trockenestrich vollflächig mit einer Glasarmierung aus und integrierte sie dann in eine 6 mm starke zementäre Spachtelmasse mit ARDEX K 15. So entstand eine eigene, sichere Trägerschicht, die komplett die Schwingungen des Bodens reduzierte und die Plattenbewegungen der eingebauten Estrichformate vollständig eliminierte. Nun konnte im nächsten Schritt der zementäre Dekorspachtel ARDEX PANDOMO K1 auf die Fläche aufgebracht werden. Um alle Eventualitäten auszuschließen, wurde dieses hochstrapazierfähige Material zusätzlich noch mit der Kunstharzdispersion ARDEX E 25 vergütet. Dadurch wurde die Zugfestigkeit des Materials noch weiter erhöht und selbst die geringen Schwindungsprozesse im Zement vollständig ausgeschlossen. Abschließend wurde der Boden geölt sowie schmutz- und flüssigkeitsabweisend mit PU-Siegel versiegelt. Im Ergebnis entstand so eine überzeugende, dauerhafte Lösung: Durch die hier verwandte Kombination aus mehrschichtigem Armierungsgewebe und fugenlos aufgebrachtem ARDEX PANDOMO K1 konnten einerseits die ursprünglichen Schwingungen der Deckenkonstruktion nivelliert, und damit Spannungsrisse vermieden werden, andererseits entstand so trotz des schwierigen Untergrundes eine absolut hochwertige, dabei sehr strapazierfähige Fußbodenoberfläche in seidenmatter fugenloser Steinoptik. Kurz, eine vollkommen einheitliche Fläche ohne Ecken und Kanten, wie aus einem Guss.

Boden, Wand und Decke in durchgängiger Optik
Auch an Wand und Decke erfolgte der Beschichtungsaufbau im System. Auf die Trockenbauunterkonstruktion wurde direkt mit PANDOMO W1 gespachtelt. Grundlage ist eine weiße Spachtelmasse auf zementärer Basis. Mögliche Risse und Unebenheiten im Untergrund füllte das hochfeste Material in einem Arbeitsgang mit aus. Bei der Verarbeitung war besonders auf einen gleichmäßigen Materialfluss sowie ein kontinuierlich farbgenaues Mischungsverhältnis zu achten, um die gewünscht hochwertigen Oberflächen zu erzielen.

Die eingefärbten und geglätteten Wände bzw. Decken wurden nach kurzer Aushärtung noch am gleichen Tag geschliffen, poliert und dann zweifach geölt. Dies bewirkt einen ungewöhnlich seidigen Oberflächenglanz und eine ganz besondere Haptik. Selbst die Türen wurden in gleicher Optik gespachtelt. Beidseitig, um ein Verbiegen der Holztüren, verursacht durch Zementschwund, zu vermeiden. Auf diese Weise erscheinen nun die Boden-, Wand- und Deckenflächen im Haus der Gegenwart durchgängig in derselben hochwertigen Optik und vermitteln ein modernes, absolut trendiges Raumgefühl, ganz im Sinne des Architekturwettbewerbs.

Eine weitere Besonderheit dieses visionären Projekts ist die vollständige Oberflächenveredlung selbst des freistehenden Küchenblocks mit ARDEX PANDOMO W1. Sicher kein traditioneller Anwendungsbereich, aber von den Profis praxiserprobt und in der visuellen Gesamtwirkung des Raumes überzeugend. Hier am Küchenblock wie auch an Wänden und Türen wurden abschließend 2 mm starke Edelstahlprofile integriert. Sie schützen die Flächen bzw. Kanten und setzen gleichzeitig Akzente.

Insgesamt überzeugte ARDEX PANDOMO alle am Projekt Beteiligten. Trotz teilweise schwieriger Untergründe wurde dank eines erprobten Fach-Know-hows und eines ungewöhnlichen Materials auch bei diesem anspruchsvollen Objekt eine professionell wie ästhetisch stimmige Gesamtlösung erzielt. So auch Ingo Weber: ”Für uns war dies eine Aufgabe mit viel Herzblut. Um so erfreulicher, wenn wir mit unserer Arbeit zum positiven Gesamterfolg des Projekts `Haus der Gegenwart` beitragen konnten”. Interessenten können das Ergebnis in München auf der diesjährigen Bundesgartenschau besichtigen.

Für Rückfragen:
ARDEX GmbH
Andreas Nolting
Tel.: 02302 664-263
Fax: 02302 664-300
E-mail: nolting(at)ardex.de

Haus der Gegenwart – Daten & Fakten

  • Prämierter Entwurf der Münchener Architekten Allmann, Sattler, Wappner im Architekturwettbewerb des Magazins der Süddeutschen Zeitung, 2005
  • Bauherr: Gemeinnütziges Projekt von SZ-Magazin, Landeshauptstadt München, Bayerische Hausbau GmbH und Freunden der Bundesgartenschau 2005 in Fördergesellschaft Landespflege Bayern e. V.
  • Architekten: Allmann, Sattler, Wappner
  • Lage: Bundesgartenschau, München
  • Grundfläche: 500 qm
  • Nutzfläche 200 qm
  • www.haus-der-gegenwart.de
  • Oberflächengestaltung:
    • Ausführung: Zementwerkstatt, Ingo Weber, München
    • Beratung: Gerd Kutzner, ARDEX GmbH

 

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