Kurfürstenbad Amberg
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Kurfürstenbad

Amberger Erlebniswelten

Abdichtung u. Keramikverlegung in attraktiver Sauna- und Wellnesslandschaft

Das Kurfürstenbad in Amberg ist ein beliebter Freizeittreff für die gesamte Oberpfalz. Architektonisch und konzeptionell ein echtes Highlight. Schon 1990 sorgte es bei der Eröffnung mit seiner vielgestaltigen Bade-Erlebnislandschaft und seiner einzigartigen, lichtdurchlässigen Foliendachkonstruktion für reges Aufsehen und starkes Interesse. Um auch den künftigen Besucherzustrom zu sichern, wurde das Bad jetzt um eine großzügige, attraktive Sauna- und Wellnesslandschaft mit angeschlossenem Therapiebereich erweitert. Kernthema dabei: die notwendige Sicherheit im Bereich der Abdichtungen und bei der Verlegung der keramischen Beläge.

Der Neubau erfolgte in zwei Bauabschnitten. Im kreisrunden „Rondell“ entstand direkt neben dem Kurfürstenbad eine Wohlfühloase mit unterschiedlichen Saunen, Massagezimmer, Icecrusher, Aromabad, Infraroträume, Vitalisarium, Tepidarium bis hin zu atmosphärischen Erlebnisduschen, welche dem Gast echtes „Gewitterfeeling“ vermitteln. Den Durchgang zum Schwimmbad eröffnet der neu konzipierte Verbindungstrakt „Scala“. Hier befinden sich ein Therapiezentrum mit Behandlungs- und Ruhebereichen sowie eine Gastronomiezone. Mit der Abdichtung der Wand- und Bodenflächen sowie der entsprechenden Keramikverlegung in beiden Bauabschnitten wurde der Amberger Traditionsbetrieb Fliesen Schöppl GmbH beauftragt. Inhaber Bernhard Schöppl, vielfältig erfahren im Schwimmbadbau, war bereits 1990 beim Bau des Kurfürstenbades dabei. Bei diesem erneuten Auftrag ging es nun um ca. 1.400 qm Bodenflächen und ca. 500 qm Wandflächen.

Hochwertiger Bodenaufbau
Bauwerksabdichtungen gehören zum Bereich der hochsensiblen Baumaßnahmen. Sie sollten „für die Ewigkeit“ konzipiert sein, denn nachträgliche Korrekturen sind oft nur mit großem Aufwand möglich. Um die Bodenflächen in diesen hochbeanspruchten Bereichen sicher gegen das Durchsickern von Oberflächenwasser abzudichten, setzte Bernhard Schöppl auf einen besonders hochwertigen Bodenaufbau mit zwei integrierten Abdichtungsebenen, jeweils gleichartig für beide Bauabschnitte. Schließlich ist auch im Therapiezentrum durch die täglichen wasserreichen Reinigungen mit einer hohen Feuchtigkeitsbeanspruchung zu rechnen.

Zunächst wurde jeweils auf dem Rohbeton der Bodenplatte ein Gefälleestrich entsprechend den vorbereiteten Abläufen eingebracht. Sodann wurden die gesamten Bodenflächen, nach vorherigem Primern mit ARDEX BM-P, mit der rissüberbrückenden Dichtbahn ARDEX BM komplett abgedichtet und kalt verschweißt. Die Verklebung dieser kalt selbstklebenden (KSK)-Dichtbahnen aus kunststoffmodifiziertem Bitumen auf dem Untergrund erfolgt durch einfaches Abziehen der unterseitigen Silicon-Folie. Wie sich in der Praxis bewies, genau die richtige Produktentscheidung. „So gewährleistet die hochelastische, besonders reißfeste ARDEX BM selbst bei dynamisch belasteten Neubau-Fundamenten durch ihre hohe `Dehnfähigkeit` eine sichere, dauerhafte Dichtigkeit. Zudem sind diese Dichtbahnen schnell und einfach zu verarbeiten und verfügen selbst bei niedrigen Temperaturen über eine hohe Klebkraft,“ erläutert ARDEX-Gebietsleiter Jörg Dannerbeck. Ausgesprochen baustellengerecht, denn ein verspäteter Wintereinbruch sorgte in Amberg für Minusgrade und führte in der Folge zu hohem Zeitdruck bei den Verarbeitern. Die nächsten Arbeitsschritte konnten unmittelbar an die Verklebung erfolgen. Anschlussbereiche wie Boden/Wand oder Rohrdurchführungen sicherte man im System mit dem elastischen Dichtband ARDEX BM-T.

Spezieller Arbeitsablauf
Erst nach der vollständigen Abdichtung der Bodenflächen wurden die Versorgungsleitungen verlegt. Diese verlaufen aus gestalterischen Gründen hier sämtlich am Boden. Dieser ungewöhnliche Arbeitsablauf erforderte einige Abstimmung, trug im Ergebnis aber zur schnellen, großflächigen und sicheren Grundabdichtung der Bodenflächen bei. Die einzelnen Versorgungsleitungen wurden mit elastischem Dichtband am Boden fixiert und nachfolgend wurde eine Dämmschicht mit feuchtigkeitsunempfindlichem Styrodur eingebaut.

Im nächsten Schritt erfolgte die Einbringung eines 5-6 cm starken Heizestrichs mit anschließendem Einbau der 2. Abdichtungsebene auf der gesamten Bodenfläche. Zum Einsatz kam die flexible 1-komponentige Dichtschlämme ARDEX S 7 zur Abdichtung unter Fliesen und Platten gemäß ZDB-Merkblatt in einer Stärke von 2 mm. Auch die nachfolgende Verlegung der Bodenkeramik erfolgte im System. Angesichts der großformatigen Feinsteinzeugfliesen (50 x 50 cm) setzten die erfahrenen Handwerker auf den neuartigen MICROTEC Flexkleber ARDEX X 78. Er wurde speziell für anspruchsvolle Baustellenbedingungen entwickelt und bietet durch die Verwendung spezieller Rohstoffe und beschichteter Fasern eine außergewöhnlich hohe Verlegesicherheit. Verfugt wurden die Bodenflächen abschließend mit der hochbelastbaren, chemikalienbeständigen Epoxifuge ARDEX WA. Insgesamt eine überzeugende Materialabstimmung, welche gezielt auf die zu erwartenden hohen Feuchtigkeits- und Belastungsanforderungen zugeschnitten wurde.

Auch bei den ca. 500 qm großen Wandflächen vertrauten die Amberger Profis auf eine hochwertige Untergrundvorbereitung. Zunächst wurden die Flächen mit der schnell erhärtenden, 1-komponentigen Dichtschlämme ARDEX S 7 bzw. je nach Beanspruchungsklasse auch mit ARDEX S 1-K wirksam abgedichtet. Sodann wurden die großformatigen Feinsteinzeugfliesen (30 x 60 cm) mit dem MICROTEC Flexkleber ARDEX X 77 verlegt. Dieser leicht zu verarbeitende Dünnbettmörtel wurde speziell für die Anforderungen an der Wand entwickelt. Im Vergleich zur Norm verfügt er über eine doppelt hohe Standfestigkeit und haftet felsenfest, ohne zu rutschen, auch bei derartig dichten, schweren Großformaten. Das schafft Sicherheit auf der Baustelle und erlaubt angesichts seiner langen Einlegezeit ein besonders wirtschaftliches Arbeiten. Abschließend verfugt wurden die Flächen wieder mit ARDEX WA in grau.

Dank handwerklichem Können und hochbelastbarer Profiprodukte kamen bei der Verarbeitung zu keinem Zeitpunkt Unsicherheiten auf. So konnten Bernhard Schöppl und sein Team, trotz hohem Zeitdruck, das Objekt fristgerecht übergeben: dauerhaft geschützt und sicher von Grund auf.

Bautafel
Bauherr:
Kurfürstenbad Amberg
Bäder- und Park GmbH / Stadtwerke Amberg
Amberg
www.kurfuerstenbad-amberg.de

Verarbeiter:
Fliesen Schöppl GmbH
Bernhard Schöppl
Amberg
www.fliesen-schoeppl.de

Fachberatung:
Jörg Dannerbeck
ARDEX-Gebietsleitung
www.ardex.de

Für Rückfragen:
ARDEX GmbH
Andreas Nolting
Tel.: 02302 664-263
Fax: 02302 664-300
E-mail: nolting(at)ardex.de

 

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