Mövenpick Hotel
Berlin

Mövenpick-Hotel

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Mövenpick-Hotel

Denkmal mit Esprit: “Mövenpick-Hotel Berlin”

Umbau mit ARDEX-Produkten durchgeführt

Seit Anfang April ist die Bundeshauptstadt um eine erstklassige Adresse reicher: Das Mövenpick-Hotel Berlin. Mit Ideenreichtum und Fingerspitzengefühl verwandelten die Schweizer Architekten und Designer Pia Maria Schmid und Karsten Schmidt-Hoensdorf die denkmalgeschützten “Siemenshöfe” in ein spannendes Zusammenspiel von historischer Bausubstanz und Modernität. In vielen Bereichen des Hotels verwendeten die Planer hochwertige Fliesen, die mit unterschiedlichen Techniken verlegt wurden. Das Ergebnis sind Wände und Böden, die künstlerisch wirken und gleichzeitig den industriellen Charakter der alten Fertigungsstätte dokumentieren.

Das Restaurant: Opus Romano und der Himmel über Berlin Im Zentrum des Gebäudes entstand das neue “Herz” des Hotels: Für das Restaurant “Hof zwei” wurde einer der historischen Innenhöfe mit einem Cabriodach aus Glas versehen, das bei schönem Wetter komplett geöffnet werden kann. Der Boden des Restauranthofes ist mit einem hochwertigen Bisazza-Glasmosaik (Opus Romano) – eine der zur Zeit größten Glasmosaikflächen in Europa – gestaltet. Dargestellt werden geometrische Formen, aufgebaut auf 2 x 2 cm kleinen Glasmosaiken, welche in leuchtenden Farben Frische und Lebendigkeit vermitteln. Das Material selbst verstärkt den Piazza-Charakter des Freiluft-Restaurants. Die handwerkliche Umsetzung der Architektenvorgaben erforderte allerdings höchste Akkuratesse. Rund 300 m² Fläche mussten millimetergenau nivelliert und für den Fliesenbelag vorbereitet werden. Gleichzeitig war Eile geboten, da der zentrale Hof als Durchgang dient und keinesfalls für längere Zeit unbegehbar sein durfte. Entsprechend zügig wurde über ein Wochenende der schnellnutzbare Zementestrich ARDEX A 35 eingebaut und anschließend mit ARDEX K14 zu einer spiegelglatten Fläche gespachtelt, auf der die Spezialisten der Firma Wagerer, Berlin, ein wahres Meisterstück an Verlegepräzision herstellen konnten. Um die Farbtreue des Glasmosaiks zu gewährleisten, wurde zur Verlegung ein weißer, besonders leicht zu verarbeitender Dünnbettmörtel (ARDEX S 48) eingesetzt. Der ebenfalls weiße Fugmörtel ( ARDEX BS-Flex) wurde mit PANDOMO-Farbkonzentrat exakt an die jeweilige Farbfläche des Glasmosaiks angepasst. Auf diese Weise entstand ein Gesamtkunstwerk mit einzigartigem Charakter.

Die Küchen: Blitzsauberer Augenschmaus hinter Glas Vom mediterranen Restaurant “Hof zwei” aus blickt der Gast durch originalgetreu restaurierte Bogenfenster direkt in den vorderen Küchenbereich des Hotels. Rot-orangene Fliesen schaffen hier eine dynamische Arbeitsatmosphäre. In den dahinter liegenden Küchenräumen prägt klassisches Weiß das Bild. Um den besonderen Anforderungen einer Großküche gerecht zu werden, wurden die vorbereiteten Böden zuerst mit einer Epoxidharz-Abdichtung (ARDEX S 2-K) vorbehandelt. Die Verlegung der Fliesen erfolgte dann mit ARDEX X 7 G Plus, einem flexiblen Dünnbettmörtel, der sich besonders leicht und geschmeidig verarbeiten lässt. Die Flächen am Boden - und bis zu einer Höhe von 1,50 m an der Wand - wurden abschließend mit der hochbelastbaren Epoxifuge ARDEX WA verfugt. Das Material wurde speziell für den Einsatz in Großküchen und anderen sensiblen Bereichen entwickelt, wo zementärere Mörtel oft nicht ausreichend belastbar oder zu unbeständig sind. Für die Restflächen im oberen Bereich wählte man als weiteres Fugmaterial ARDEX FS-DD. Systematisch wurden auf diese Weise Bausubstanz und Untergrund dauerhaft gegen die hohen chemischen und mechanischen Belastungen einer Großküche geschützt.

Die Suiten: Das Bad als individuelles Gesamtkunstwerk Aushängeschild jedes Luxushotels sind seine Suiten. Die Realisierung der exquisiten Badbereiche im neuen Mövenpick-Hotel mit den hier nicht so belastbaren Altbau-Geschossböden, auf welche Fussbodenheizungen, Versorgungsleitungen und geeigneter Feuchtraum-Estrich aufgebracht werden sollten, stellte die Verantwortlichen vor eine anspruchsvolle Statikeraufgabe. Nach umfassender Beratung durch den zuständigen ARDEX-Gebietsleiter Stefan Schiller entschied man sich für eine interessante Produktneuentwicklung im Estrichbereich, die sich als perfekte Problemlösung herausstellen sollte: Auf die verlegten Heizschleifen wurde der neue ARDEX EP 25 Epoxiestrich aufgetragen. Ein belastbares zweikomponentiges Epoxidharz-System, insbesondere für Terminbaustellen im Renovierungsbereich, welches wasserfrei und auch in geringen Estrichdicken einbaubar ist. Die Gewichtsersparnis bei dieser Methode beträgt bis zu 50 % gegenüber herkömmlichen Estrichen. Gleichzeitig werden die hohen Anforderungen im Nassbereich problemlos erfüllt.

Jung und fast ein bisschen verspielt wirken die offenen Bäder der 17 Juniorsuiten. Auch hier wurde Glasmosaik (Bisazza “Costa Esmeralda”) auf dem speziell abgedichteten Untergrund (ARDEX S-1K) verlegt, kombiniert mit einem farblich abgestimmten Teppichboden. Für die Verlegung wählten die Verarbeiter den Dispersionskleber ARDEX D10 und den hochflexiblen Dünnbettmörtel ARDEX S 48, da diese sich praxisgerecht durch eine lange Einlegezeit auszeichnen und somit den gewünschten Handlungs- und Korrekturspielraum bei den Glasmosaiken gewährleisten.

Im fast strengen Kontrast zu den leuchtend-farbigen Juniorsuiten steht die klassische Einrichtung der Turmsuiten, die sichtbar an die industrielle Herkunft des Gebäudes anknüpft. Ungezwungene Diskretion wurde hier, wie in den Juniorsuiten, mit Hilfe von Glasbausteinen geschaffen, die durch den Einsatz von “ARDEX Wittener Schnellzement” in einem einzigen Arbeitsgang komplett bis zur Deckenhöhe aufgemauert werden konnten. Nach dem vollständigen Durchtrocknen des Mörtels wurden die Fugen mit ARDEX FL in silbergrau ausgefüllt. Insgesamt konnte so systematisch der passende Rahmen für die exklusive Einrichtung der Bäder und der Suiten geschaffen werden. Fast jedes Zimmer erhielt so sein spezielles Gesicht und der Gast das Gefühl des Besonderen.

 

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